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Einführung: Mediation löst Konflikte

Überall, wo Menschen in Beziehung zueinander treten, kann es zu Konflikten kommen. Es gibt ebenso viele Konflikte wie Konfliktursachen. Und dass Konflikte auftreten ist etwas völlig Normales.

Konflikte entstehen, wenn verschieden gerichtete und somit gegensätzliche Bedürfnisse, Interessen, Motive, Meinungen oder Verhaltensweisen aufeinandertreffen. Eine zeitgemäße Form sie zu lösen ist Mediation.

Mediation ist modernes Konfliktmanagement durch einen speziell hierfür geschulten Dritten, den Mediator: Er steuert und strukturiert das Gespräch zwischen den Beteiligten, fördert die Verständigung zwischen ihnen und achtet darauf, dass jede Seite ihre Interessen äußern und wahren kann.

Ziel einer Mediation ist es, den Konfliktparteien eine einvernehmliche und für alle Seiten gewinnbringende und damit zufriedenstellende Lösung des Konfliktes zu ermöglichen.

Wir sind Spezialisten für Konfliktlösung. Und wir sind es aus Überzeugung – weil unser Erfolg uns jeden Tag bestätigt: Mediation funktioniert. Konflikte lassen sich einvernehmlich lösen. Zur Zufriedenheit aller.

Herzlich willkommen.

 
 

Argumente: Mediation – der intelligente Weg Konflikte zu lösen

Das spricht für Mediation
Mediation ist:

beziehungs- und imageschonend
Ein Konflikt trennt die Beteiligten nicht nur, er verbindet sie auch. Deshalb ist in vielen Fällen eine Fortführung der Beziehung vielleicht notwendig, vielleicht erwünscht, zumindest aber eine überlegenswerte Option. Das Mediationsverfahren ist vertraulich und zielt auf Lösungen, die in Form und Inhalt eine weitere Zusammenarbeit der Streitparteien erlauben bzw. eine aktive Neuordnung der Beziehung ermöglichen.

schnell und kostengünstig
Für eine Mediation sprechen ihre kurze Dauer und die geringen Kosten des Verfahrens. Eine Mediation dauert in der Regel zwischen drei und fünf Termine von ca. jeweils 1,5 bis 3 Stunden. Sie kann meist umgehend begonnen werden und ihre Kosten beschränken sich im Wesentlichen auf das Stundenhonorar des Mediators.

außergerichtlich
Wegen dem unkalkulierbaren Zeit- und Kostenrisiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung entscheiden sich immer mehr Menschen für die Mediation als zeitgemäße Form der außergerichtlichen Konfliktbeilegung. Sie wollen ihre Zukunft selbst bestimmen und nicht an Gesetz, Richter oder Anwälte delegieren. Die Handlungskompetenz der am Konflikt beteiligten Parteien und ihre Eigenverantwortlichkeit bei der Ausgestaltung von Lösungen sind Kernelemente des Mediationsverfahrens und kennzeichnen auch den Unterschied zu sogenannten Schlichtungs- oder Schiedsverfahren: Niemand kennt den Konflikt und mögliche Lösungsoptionen so gut wie die Konfliktparteien selbst.

offen für eine Lösung
Die Mediation gibt die Lösung des Konfliktes nicht vor. Stattdessen entscheiden die Beteiligten selbst ob und wenn ja, wie sie den Konflikt beilegen möchten. Eine Lösung wird nur dann angenommen, wenn alle Beteiligten die Lösung als fair empfinden und ihr zustimmen können.

Bei dem Prozess der Lösungsfindung hat der Mediator eine moderierende Funktion. Er ist unabhängig, unparteilich und schafft ein Klima, das es den Beteiligten ermöglicht, offen miteinander zu sprechen. Er achtet auf eine zielführende Struktur und unterstützt durch methodische Hilfestellungen die Beteiligten in ihrem Bemühen zu einer eigenständigen Lösung zu gelangen.

fair
Ausgebildete Mediatoren sind darin geschult, konfliktverschärfende Strategien sowie blockierende Kommunikations- und Beziehungsmuster zu erkennen und sie aufzulösen. Dadurch werden die Beteiligten für ihre gegenseitigen Positionen und Interessen geöffnet und können ein gemeinsames Verständnis für die sie trennenden Sachverhalte entwickeln. Denn im Mittelpunkt eines jeden Konflikts stehen Menschen, ihre Werte, ihre Präferenzen, ihr Denken, Fühlen und Handeln. Die Beteiligten erkennen, dass sie ein gemeinsames Problem haben, welches sie auch gemeinsam lösen können. Verlierer gibt es nicht.

zukunftsorientiert
Mit Hilfe des Mediators wird das Augenmerk von der Vergangenheit und dem dort entstandenen Konflikt auf die Gegenwart und eine zukunftsweisende Perspektive gelenkt. Auf diese Weise wird die Entwicklung eigener, zukunftorientierter Interessen unterstützt und der Raum für ergebnisorientiertes Verhandeln geschaffen. Durch die Mediation entstehen Lösungen, die durch ihre konstruktiv-kooperative Genese dauerhaften Bestand haben können. 

erfolgreich
Mediation ist in über 80 Prozent aller Fälle erfolgreich. Dennoch: nicht immer ist eine Einigung die beste oder die einzige Lösung. Kennzeichnend für Mediation ist die damit verbundene Möglichkeit zur Erforschung von Einigungsmöglichkeiten. Und wenn die Beteiligten zu dem Ergebnis kommen, dass sie keine Übereinkunft erzielen wollen, dann hat die Mediation ebenfalls ihren Zweck erfüllt. Häufig hat sich auch in einem solchen Fall die Beziehung der Beteiligten zueinander verbessert, die Streitpunkte wurden eingegrenzt und es wurde zumindest ein besseres Verständnis der bestehenden Konfliktpunkte gewonnen. 

zielgerichtet
Ziel der Mediation ist eine im Rahmen einer einvernehmlichen Übereinkunft geregelte Konfliktbeilegung. Die im Verlauf der Mediation erarbeiteten sogenannten »Win-Win-Lösungen« werden in einer verbindlichen Abschlussvereinbarung, der Mediationsvereinbarung festgehalten. Darin erklären die beteiligten Parteien ihre Einigkeit darüber, die getroffenen Vereinbarungen umzusetzen bzw. einzuhalten. Die Mediationsvereinbarung kann auch als zivilrechtlicher, ggf. vollstreckbarer Vertrag abgeschlossen werden.

 
 

Verfahren: Wie funktioniert eine Mediation?
Eine Mediation durchläuft 6 Schritte bzw. Phasen 

1. Den Konflikt erkennen
Den Konflikt erkennen, definieren und sich ihm stellen.
Um was geht es? Wo genau liegen die Probleme / Gegensätze? Auflösung einer komplexen Konfliktstruktur in verhandelbare Einheiten.

2. Die Motive erforschen
Sich über die eigenen Motive, Bedürfnisse und Interessen klar werden und sie dem Konfliktpartner offen mitteilen.
Welche Wünsche, Bedürfnisse und Interessen liegen dem Konflikt jeweils zugrunde?

3. Lösungen entwickeln
Ideen und Vorschläge für mögliche Lösungen des Konfliktes sammeln.
Wie könnten Lösungen aussehen?

4. Optionen prüfen
Die Lösungsmöglichkeiten gemeinsam anschauen und unannehmbare Lösungen aussondern. Was spricht für bzw. gegen die einzelnen Lösungen?
Die Konfliktpartner einigen sich auf eine Lösung, die sie beide akzeptieren können und die ihren Interessen weitestmöglich entspricht. Beide prüfen die Lösung so lange, bis sie realisierbar ist und beide »guten Gewissens« ja sagen können.

5. Vereinbarungen treffen
Beide Konfliktparteien arbeiten gemeinsam Wege zur konkreten Umsetzung der getroffenen Vereinbarung aus, und legen genau fest, wer wann was macht. Wie wird die vereinbarte Lösung in die Praxis umgesetzt?
Die getroffenen Vereinbarungen werden anschließend in der Mediationsvereinbarung schriftlich festgehalten. 

6. Der Konflikt ist beigelegt.
Eine aktive Neuordnung der Beziehung ist möglich geworden.

 
 

Diagnose: Wann ist Mediation geeignet?
Mediation als probates Verfahren zur Konfliktbeilegung wird mittlerweile in allen Lebensbereichen eingesetzt:

Bei Partnerschafts- und Familienkonflikten
z.B. Trennung, Scheidung oder Erbschaftsangelegenheiten. Hier hat sich das Modell der Teammediation (Team bestehend aus 2 Mediatoren – einer Frau und einem Mann) bewährt.

Bei Miet- oder Nachbarschaftsstreitigkeiten
Bei Konflikten im Arbeitsumfeld:
z.B. bei Differenzen zwischen einzelnen Unternehmen, bei Konflikten am Arbeitsplatz, Mobbing, bei Interessenskonflikten mit Kunden oder Lieferanten, bei Haftungs- oder Gewährleistungsfragen

Bei kommunalen Konflikten:
z.B. Planungs- oder Genehmigungsverfahren, bei Bürgerbeschwerden, sowie Prozessen politischer Interessens- und Entscheidungsfindung etc.

Immer größeren Zuspruch erfährt Mediation bei schulischen Konflikten
im Beziehungsdreieck Schüler, Lehrer und Eltern. Hier ist Mediation integrativer Bestandteil von Maßnahmen zur Gewaltprävention.

 
 

Der erste Schritt zur Mediation
Entscheidend für den ersten Schritt ist die Richtung, nicht die Weite: Der Vorschlag zur Mediation:

Der erste Schritt zur Mediation erfolgt in der Regel durch eine der beteiligten Konfliktparteien, indem sie dem Konfliktpartner den Vorschlag zur Mediation unterbreitet. Geeignetes Informationsmaterial stelle ich Ihnen hierfür gerne zur Verfügung.

Alternativ hierzu kann die Kontaktaufnahme zur Konfliktpartei durch den Mediator selbst erfolgen. Bitte sprechen Sie mich hierzu an.

Sofern alle Beteiligten ihr Einverständnis zu dem Verfahren der Mediation
signalisiert haben, wird ein erster gemeinsamer Gesprächstermin vereinbart. Im Rahmen dieses Erstgesprächs werden das Verfahren selbst und der weitere Ablauf besprochen sowie der Mediationsauftrag unterzeichnet.

Die gemeinsame Entscheidung für eine Mediation ist bereits ein erster, vertrauensbildender Schritt hin zu einer gemeinsamen Lösung.

 
 

Kontakt:

Ihr Ansprechpartner:

Rolf C. Peter
interdisziplinär ausgebildeter Mediator (FH Zertifikat)
Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft
Mitglied der Association for Conflict Resolution ACR, Washington, USA

Zeppelinstraße 57
D- 81669 München
Telefon (089) 48 95 48 40
E-Mail Rolf.C.Peter@konsenskontor.de

Unser Profil:
unkonventionell, schnell, manchmal unbequem. Damit Kommunikation wieder dazu dient, Verständigung herzustellen. Entweder allein, oder im Team. Und mit Zeit – denn der Teufel sitzt immer im Detail. 

Unser Anspruch:
Kompetent, unkompliziert, seriös-diskret. Ohne Denkblockaden. Für Sie. Damit Sie nicht reagieren. Sondern wieder agieren. Souverän. Intelligent. Mit Mediation. 

Mediationsverfahren sind strikt vertraulich. Daher bitten wir Sie um Verständnis, wenn wir hier keinerlei Referenzen ausweisen und ausschließlich auf unsere jahrelange Erfahrung im professionellen Einsatz von Mediationsverfahren verweisen. 

Konsenskontor ist Unterzeichner des »European Code Of Conduct For Mediators« der Europäischen Kommission.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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